Abrahamischer Trialog und Zivilgesellschaft: Eine by Eva Maria Hinterhuber

By Eva Maria Hinterhuber

Nicht erst im Zuge fundamentalistischer Terroranschläge gilt faith oft als konfliktträchtig. Gerade der interreligiöse conversation verfügt jedoch über das Potenzial, positiv auf gesellschaftliche Konfliktlagen einzuwirken, zur wechselseitigen Integration und zum sozialen Zusammenhalt beizutragen. Seine Akteure erfüllen damit originär zivilgesellschaftliche Aufgaben. Die hier vorgelegte Studie geht der Frage nach diesem sozialintegrativen Potenzial zivilgesellschaftlicher Initiativen im conversation zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland auf theoretischer und empirischer foundation nach. Die sozialwissenschaftliche examine abrahamischer Projekte und Vereinigungen hierzulande wird durch einen Blick auf Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Österreich, Bosnien-Herzegowina, die Schweiz, die Türkei und Israel ergänzt. Kurze images, in denen ausgewählte TrialogInitiativen beispielhaft mit ihren Programmen, Profilen und Kontaktdaten vorgestellt werden, vervollständigen die Studie.

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The idea of a sphere of society in which people give - compassion, time, ideas, and funds - corresponds quite closely to what Hans Joas attributes to faith. Faith, he emphasized, was not primarily a means of rescue in a state of emergency, but a positive sphere of trust and love. This seems to me to be very close to the idea of giving, and if this is true, the fundamental concept of civil society is closely related to that of religion. ). 46 In einer deutschlandweiten Umfrage des Leipziger Instituts für Marktforschung sprechen immerhin 53 % der Befragten den Kirchen das Vertrauen aus.

Daneben gibt es Muslime aus dem Iran, Marokko, Afghanistan, dem Irak, dem Libanon, Pakistan, Syrien, Tunesien, Algerien, Ägypten, Indonesien, Jordanien sowie eine kleinere Anzahl aus afrikanischen Staaten wie Somalia, dem Sudan und Senegal. Seit den Jugoslawien-Kriegen kommen Muslime bosnischer Herkunft hinzu. Und schließlich befinden sich heute unter den Muslimen in Deutschland eine wachsende Anzahl Konvertiten deutscher Herkunft. Eine deutsche Besonderheit ergibt sich aus der jüngsten deutschen Geschichte.

000 Mitglieder, deren Zahl sich infolge der Auswanderung nach Israel auf ca. 000 Juden im Jahr 1950 verringerte. 000 so genannte jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland. 000 in die jüdischen Gemeinden integriert. Heute gibt es in Deutschland 107 jüdische Gemeinden, die dem Zentralrat der Juden angehören. Sie zählen insgesamt rd. 000 Mitglieder. Muslime kamen, wenn auch in geringer Zahl, bereits vor der Arbeitsmigration der 1960er Jahre nach Deutschland: Diese waren im Diplomatischen Dienst tätig oder waren als Kriegsgefangene nach Deutschland gekommen (vgl.

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